Reifendruckkontrollsysteme (RDKS ) dienen der Überwachung des Reifendrucks bei Kraftfahrzeugen, um Unfälle, die durch fehlerhafte [[Reifen]] verursacht werden, zu minimieren und frühzeitig zu erkennen. Durch optimalen Reifendruck lässt sich [[Kraftstoff]] sparen und weniger Reifenverschleiß vermeiden. Man unterschieden zwischen direkten und indirekten Systemen.
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* Frequenzeffekt: Die Räder weisen einen charakteristischen Schwingungsmodus auf, der als Schwingung zwischen Reifengürtel und Felge interpretiert werden kann. Da diese Schwingung druckabhängig ist, kann bei einer Verschiebung dieser Schwingung auf einen Druckverlust geschlossen werden. Der Fahrer wird gewarnt. Da dieser Effekt Rad-individuell ist, können hier auch Druckverluste an allen vier Reifen gleichzeitig (Diffusion) erkannt werden. Eine Positionsangabe des Druckverlusts ist ebenfalls möglich.
Werden bei Fahrzeugen mit einem indirekten Reifendruckkontrollsystem neue Reifen montiert, so muss hier speziell ein so genannter RestReset-Knopf aktiviert werden. Das indirekte System so ausgelegt, dass es dann von Anfang an die Eigenschaften der neuen Reifen erlernt.