In den Vereinigten Staaten werden seit 2007 Reifendruckkontrollsysteme für alle Neufahrzeuge (PKW, LKW, Busse) mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 10.000 lbs (4.536 kg) gefordert. Die Gesetzesvorgabe des National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) FMVSS 138[1] beschreibt außerdem die genauen Anforderungen, die von direkten und bedingt von indirekten Systemen erfüllt werden müssen.
In Europa leitete die Europäische Union durch die EU-Verordnung Nr. 661/2009[2] eine ähnliche Gesetzgebung ein. Mit der am 19. August 2010 in Kraft getretenen ECE-Regelung Nr. 64[3] müssen seit dem 1. November 2012 alle neu homologierten Fahrzeugmodelle mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet sein. Ab 1. November 2014 ist ein solches System dann für alle Neuwagen vorgeschrieben.
Die Regelung gilt sowohl beim Einsatz von Sommer- als auch von Winterreifen. Die korrekte Funktion wird zukünftig bei der Hauptuntersuchung (HU) überprüft. Für den Sachverhalt gibt es zwei Begriffe: TPMS (Tire Pressure Monitoring System) oder RDKS (Reifendruckkontrollsystem).