* Für die spätere Analyse des Gehaltes an Cu(II)-Ionen könnten dies zum Beispiel [[ammoniak]]alische [[Kupfer(II)-sulfat]]-Lösungen mit ''c'' = 0,01; 0,02 ... 0,05 mol/L sein, die bei einer Wellenlänge von 600 nm untersucht werden. Um für diese "Verdünnungsreihe" Einweg-Küvetten zu sparen, beginnt man die Messreihe mit der verdünntesten Lösung, spült danach 1x mit der nächsten, konzentrierteren Lösung und befüllt die Küvette mit dieser Konzentration erneut.
* Zeichne die Extinktionsgerade als [[Ausgleichsgerade]] zu Deinen Messwerten und bestimme die Steigung [[Extinktionskoeffizient|ε]], d. h. das Verhältnis der Extinktion ''E'' zur Konzentration ''c''.
* JETZT kann die Untersuchung der unbekannten Probe erfolgen, siehe Auswertung.
== Auswertung ==
=== Bestimmung einer unbekannten Konzentration ===
Auf der Basis der ersten beiden Versuchsreihen kann eine [[quantitative Analyse]], also die Bestimmung der unbekannten Konzentration in einer Probelösung erfolgen.
Die Messwerte aus der Verdünnungsreihe ergeben durch Ausgleich eine Extinktionsgerade, deren Steigung das Verhältnis der Extinktion ''E'' zur Konzentration ''c'' ist. Dieses Steigungsverhältnis ist für eine Chemikalie charakteristisch und wird auch als Extinktionskoeffizient ε bezeichnet (6).
Da dieser Zusammenhang auch für eine Probe unbekannter Konzentration ''c''<sub>x</sub> gilt, kann über die Messung der Proben-Extinktion ''E''<sub>x</sub> mit Hilfe des Extinktionskoeffizienten ε die unbekannte Konzentration ''c''<sub>x</sub> errechnet werden (7):
| (7)
|}
=== Lambert-Beersches Gesetz ===
Der Zusammenhang (7) wurde zuerst von Lambert und Beer beschrieben und ergänzt nach Umstellung zur Extinktion ''E'' die Formeln (5):