Da das Verhältnis der Konzentration ''c'' zur Extinktion ''E'' konstant ist (6), kann theoretisch aus einem beliebigen Wertepaar zu einer bekannten Konzentration ''c''<sub>1</sub> mit Extinktion ''E''<sub>1</sub> über die Messung der Extinktion ''E''<sub>2</sub> einer Probe deren unbekannte Konzentration ''c''<sub>2</sub> errechnet werden (7). Allerdings zeigt die Streuung der Messwerte aus der Verdünnungsreihe, dass zwecks Fehlerminimierung mit einem Durchschnittswert aller Proben gerechnet werden muss. Dieser Wert ist die Steigung der Extinktionsgeraden, auch als Extinktionsfaktor Extinktionskoeffizient ε bezeichnet: