Da die Absorption umso größer ist, je stärker die [[Konzentration]] eines Farbstoffes bzw. seine Schichtdicke (stell Dir mehrere Cola-Flaschen hintereinander vor) ist, kann man dieses Phänomen in der Chemie nutzen, um den Gehalt eines Stoffes in einer Lösung zu bestimmen. Als besondere Methode der [[quantitative Analyse|quantitativen Analyse]] spricht man hierbei von der '''Fotometrie''', kurz gesagt:{{Kasten blau|1=
Die Fotometrie ist eine Methode der quantitativen Analyse mit Hilfe eines [[Spektralfotometer|Fotometers]], mit der sich durch charakteristische Absorption von Licht auf die Konzentration eines Stoffes schließen lässt, z. B. bei der Bestimmung des Kupfergehaltes in [[Trinkwasser]].}}
Um die Nachweisgrenze zu erweitern, kann man den nachzuweisenden Stoff vorab mit einem Reaktionspartner unter Bildung eines farbigen Komplexes reagieren lassen. Die Stärke der Färbung wird anschließend mit der Färbung von Lösungen bekannter Konzentration verglichen. Beispiel: Die hellblaue Farbe einer schwach konzentrierten Lösung, die Kupfer(II)-Ionen enthält, wird durch Reaktion mit [[Ammoniak]] vertieft, es bildet sich der tiefblaue Kupfertetramminkomplex [Cu(NH<sub>3</sub>)<sub>4</sub>]<sup>2+</sup>.