[[Bild:Wasser Tetraeder.jpg|thumb|150px|H<sub>2</sub>O - ein Molekül mit Dipolcharakter]]
Ein Dipol bzw. Dipolmoment liegt vor, wenn zwei entgegengesetzte elektr. od. magnet. Pole vorliegen und diese in ihrer räumlichen Lage nicht zusammenfallen.
Innerhalb eines chemischen Moleküls[[Molekül]]s, z. B. H<sub>2</sub>O bedeutet dies:
* '''polare Bindung''' bzw. polarisierter [[Atombindung]] zwischen den Bindungspartnern aufgrund einer [[Elektronegativität]]sdifferenz (Δ[[EN]]), d. h. Ladungsverschiebung in Richtung des [[Elektronegativität|elektronegativeren]] Atoms unter Ausbildung von Partialladungen {{rot|δ<sup>+</sup>}} u. {{blau|δ<sup>-</sup>}}
* werden die Partialladungen {{rot|δ<sup>+</sup>}} u. {{blau|δ<sup>-</sup>}} zu Ladungsschwerpunkten {{rot|+}}/{{blau|-}} zusammengefasst, die bei einem Dipol in ihrer räumlichen Lage nicht zusammenfallen
=== Stoffeigenschaften ===
{{cb|50|46 u. 240}}
#Recherchiere (Römpp, Chemiebuch, Wikipedia o.ä.) die Siedepunkte für die beiden Stoffgruppen der Alkane und Alkanole (Alkohole). Stelle die Siedepunkte nach Anzahl der C-Atome geordnet (von 1-bis 8) tabellarisch zusammen.<br />#Setze deine Tabelle in eine Grafik um.<br /># a) Welche beiden Tendenzen der Siedepunkte sind zu erkennen?<br /> b) Wie lassen sich diese Tendenzen erklären?<br /> Tipp: Skizziere exemplarisch die Strukturformeln von Ethan und Ethanol und analysiere die jeweilige Ladungsverteilung.<br />#Wie hängen Molekülbau und Löslichkeiten zusammen, d.h.:<br /> a) Warum löst sich Ethanol in Wasser, Hexanol dagegen fast gar nicht?<br /> b) In welchen Stoffen wird sich Hexanol lösen?