1936 kam das erste Simson-Fahrrad mit Hilfsmotor auf den Markt. Die BSW 98 hatte einen 98ccm Motor von Sachs mit 2PS und 2Gang Handschaltung.
Doch mit der unterversorgung von Waffen für das Deutschen Reiches wurde die gesamte Produktion auf Waffen umgestell und die Gustloffwerke waren geboren.
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Da das Simson Werk in Suhl von den Alliierten als Rüstungsbetrieb aufgesucht war, wurden direkt nach dem Krieg große Teile der Fabrik zerstört und die meisten Maschinen wurden abgebaut. Nach und nach wurden wieder Waffen für die Jagd, Fahrräder und Kinderwagen hergestellt. Nachdem die Werke 1947 in die russische "SAG Awtowelo" (Staatliche Aktiengesellschaft Motorrad) aufgenommen wurden, sollte direkt ein 250ccm Viertakt Motorrad hergestellt werden. Jetzt konnten die Simson Ingenieure wieder zeigen was sie konnten und 1950 lief die 1000. AWO (von AWtovelO) vom Band! Diese Motorräder hatten einen 425ccm Motor und waren äußerst beliebt gewesen.
1952 gab die Sowjetunion dann die Firma an die DDR wieder zurück, wodurch die AWOs wieder Simson hießen. Im Mai 1955 lief das erste Nachkriegsmoped vom Band. Der SR1, dessen Motor von MZ entwickelt und vom Büromaschienenwerk Sömmerda gefertigt wurde war geboren!
==='''Mopeds'''===
Damit entwickelte man dann die Modelle der Vogelserie: Spatz, Star, Sperber und Habicht. Diese Mokicks waren in den 60er und 70er Jahren im Inland sowie auch im Ausland sehr gefragt.
Von 1970 bis 1972 gab es sogar mal eine Simson Mofa, da die Nachfrage aber zu gering war wurde die Produktion wieder eingestellt.
==='''Neue Simsons'''===
1974 wurde dan zur Leipziger Herbstmesse das sportliche Modell der Typs S50 vorgestellt. Die S50 wurde dan zum absoluten Renner unter den Jugendlichen was dazu führte das die Nachfrage so Gigantisch war das garnicht so schnell neue S50 Produziert wurde konnte wie sie verkauft wurden.
Erst 6 Jahre später also 1980, kam unsere geliebte S51 auf den Markt. Diese hatte wie die neuen Schwalben einen viel sparsameren und stärkeren Motor als ihre Vorgänger. Weil bei diesem auch problemlos eine Hubraumsteigerung möglich war, gab es auch noch die S70 Variante mit 70ccm zu kaufen. 1986 wurde dann die 22 Jahre alte Schwalbe vom neueren modernen Roller des Typs SR50 oder SR80 abgelöst. Diesen gab es später wie die S51 mit 12V Bordspannung, Halogenlampen und viel anderen elektronischen Nohaus. Kurz vor der Wende bauten die 4000 Simson Mitarbeiter jährlich 200.000 Fahrzeuge.
==='''Nach dem Mauerfall'''===
Nach der Wende wollten fast alle Leute die bisher Simson gekauft hatten nur noch Autos. Wer trotzdem noch ein Moped wollte musste einen "Westroller" nehmen. Deshalb konnte Simson nicht mehr genug Umsatzt machen was zur Folge hatte das die Fabrik "Fahrzeug und Jagdwaffenfabrik Suhl" am 31.12.1991 schließen musste. Zuvor wurden insgesamt fast 6 Millionen Fahrzeuge in Suhl gebaut und verkauft. Aber schon am 1992 gründeten ehmalige Mitarbeiter die "Suhler Fahrzeugwerk GmbH" und führen die Produktion unter dem Namen SIMSON weiter.
Erst wurde die S53 welches der Nachfolger der beleibten S51 war gebaut, später wurden dann noch zeitgemäße Roller entwickelt. Was jetzt auch zur Folge hatte das alle Zweiräder wieder Vogelnamen besitzen .
== '''Alle Modelle in einer Übersicht'''==
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== Literatur ==
== Weblinks ==
Drei sehr unfangreiche Seiten über Simson und ihre Geschichte