Beim funkenerosiven Schneiden, auch Drahterodieren genannt, können in alle elektrischleitenden Materialien gerade Schnitte in beliebiger Form hergestellt werden. Als Werkzeugelektrode dient ein Metalldraht im Durchmesser 0,03 bis 0,35 mm. Für Feinschneidaufgaben können auch Dräht < 0,01mm verwendet werden.
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[[Bild:Bewegungen an einer Drahterodieranlage.jpg|thumb|left|200px|Bewegungen an einer Drahterodieranlage]]
'''Arbeitsbereich'''
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Die gewünschte Außen- und Innenform wird durch die Bewegung des Tisches in X- und Y-Richtung erzeugt. Durch Verstellen der Drahtführung in eine U- und V-Richtung können geneigte Flächen erzeugt werden. Die Z-Achse dient der Anpassung an die Werkstückhöhe. Die Verfahrbewegung werden von einer NC-Steuerung programmgemäß aufeinander abgestimmt.
Der Draht wird duch Saphier- oder Keramikelemente gestützt. Dieses verhindert Schingungen und gewährleistet einen geraden Schnitt. Bei einem Arbeitswechsel schneidet eine Drahtschere programmgemäß den Draht durch. Zum erneuten Einfädeln wird ein Wasserstrahl mit hohem Druck durch den oberen Führungskopf in das Startloch des Werkstückes und in den unteren Führungskopf gespritzt. Dabei führt der Strahl den Erodierdraht, wodurch ein automatischer Arbeitsablauf gewährleistet ist.