und Werkstück kommt es jedoch lediglich zur Ausbildung geringer Drücke und damit zu
einer niedrigen örtlichen Erwärmung[3].
== Werkzeuge ==
=== Honleisten ===
Honleisten, aufgeführt in DIN 69186, bestehen im wesentlichen aus einem
Verbundsystem von Korn- und Bindungswerkstoffen. Die zur Spanabnahme gebrauchten
Honleisten können unterschieden werden in Honleisten mit Korund oder Siliziumkarbid
und in Honleisten mit Bornitrid- und Diamantbelag.
Honleisten mit Korund oder Siliziumkarbid, also mit herkömmlichen Hartstoffkörnern,
erhalten ihre gewünschte Form durch einen mechanischen Abtrag ihres Volumens. Ein
Profiliervorgang ist in der Regel nicht erforderlich, da sich schmale Honleisten während
ihres ersten Einsatzes sehr rasch der Krümmung des zu bearbeitenden Werkstückes
anpassen. Eine Nachschärfung kann erfolgen, indem man den Anpressdruck bzw. die
Oszillationsgeschwindigkeit der Honleiste erhöht, wodurch die Körner splittern oder
ausbrechen. Einsatz finden diese konventionellen Schneidstoffe insbesondere bei der
Honbearbeitung von Kolbenlaufbahnen und Verbrennungsmotoren in Kurbelgehäusen
und Zylinderbuchsen sowie von Kompressorgehäusen aufgrund der geringen
Blechmantelbildung. Ursache sind hierfür die geringen Honleistenanpreßdrücke, mit
denen sich die Schneidstoffe wirkungsvoll einsetzen lassen[2].
Honleisten mit Bornitrid- und Diamantbelag sind vor ihrem Einsatz der Form des
Werkstückes anzupassen. Ihre Vorteile liegen u.a. in der hohen Standmenge, der guten
Formhaltigkeit, dem wirtschaftlichen Einsatz bei kleinen Bohrungen, der hohen Maß-,
Form- und Oberflächengenauigkeit. Aufgrund dieser Voraussetzungen werden superharte
Schneidstoffe zum Honen von z.B. Einspritzpumpen oder ABS-Bauteilen eingesetzt.
Hierbei sind Oberflächengenauigkeiten von unter 1m möglich[2].
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