Das Abtragen des Werkstoffs erfolgt mit so genannten geometrisch unbestimmten Schneiden, welche auch <u>Honsteine</u> genannt werden und unter dem Begriff Schleifmittel zusammengefasst sind. Diese Schleifmittel sind auf das nachstellbare und federnde <u>Honwerkzeug</u>, das auch als <u>Honahle</u> bezeichnet werden kann aufgesetzt. Hydraulische oder mechanische Stellmechanismen bewirken hierbei die Zustellung. Ein steigender Anpressdruck bewirkt ein tieferes Eindringen der Schneiden der Körner in der Honleistenoberfläche in die Werkstückstoffoberfläche, was einen dementsprechenden Materialabtrag zur folge hat. Der honvorgang wird so lange fortgeführt bis das gewünschte endmaß ereicht ist.
=== Anwendungen ===
Die Honbearbeitung hat vielfältige Anwendungmöglichkeiten in der Industrie.
Beispielsweise werden in der Automobilindustrie für Kraftfahrzeugskomponenten wie
ABS- und Einspritzpumpenbauteile, Bremszylinder und Lenkgehäuse eine hohe Maß-,
Form- und Oberflächenqualität gefordert. Die Honbearbeitung bietet die Möglichkeit,
diese Qualitätsanforderungen einzuhalten. Abschließend soll noch auf zwei Anwendungen