Sicherungsringe befestigen Bauteile, z.B. [[Wälzlager]] auf Wellen oder in Bohrungen. Daraus erzielt man konstruktive Vereinfacherungen, die effizienter und kostengünstiger als herkömmliche Befestigungsmittel sind. Sie haben die Aufgabe, Buchsen, Wälzlager, Räder u. ä. auf [[Achsen, Wellen und Zapfen|Achsen, Wellen]] und Bohrungen gegen axiale Verschiebungen zu sichern.<br />
Sicherungsringe bestehen unter anderem aus Federstahl. Dieser [[Werkstoff]] lässt die Sicherungsringe flexibel, so dass sie sich beim beim Einbau durch Auf- oder Zusammenbiegen mit speziellen Zangen gleichförmig in der Nut festsetzen.<br />
Sicherungsringe müssen gratfrei sein und werden im Regelfall mit einem [[Korrosion|Korrosionsschutz]] geliefert. Dadurch, dass zwischen Nut und Sicherungsring eine hohe [http://de.wikipedia.org/wiki/Kerbwirkung [Kerbwirkung]] auftritt, wird empfohlen, Sicherungsringe möglichst nur am Ende von Wellen und Bohrungen anzuordnen.
Sicherungsringe werden aus weniger Material hergestellt als herkömmliche Verbindungselemente , wie z.B. Schrauben, Muttern und Gewindebolzen.