Beim Stillstand des Lagers oder beim anfahren eines hydrodynamischen Gleitlagers, berühren sich die Welle (1) und die Lagerschale (2). Abrieb (4) befindet sich zwischen den Gleitpartnern. In diesem Betriebszustand ist durch die hohe Reibung (Reibungszahl μ>0,3) der Verschleiß sehr hoch.
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Bei ausgebildetem Schmierfilm (3), beim hydrodynamischen Gleitlager nach dem Ausklinkpunkt, gibt es nur noch eine Flüssigkeitsreibung. In diesem Betriebszustand gibt es aufgrund der geringen Reibung (Reibungszahl μ=0,005...0,001) keinen Verschleiß mehr. Der Abrieb (4) wird durch das Schmiermittel hinaus "gespült", da Gleitlager mit einer Durchgangs- oder Umlaufschmierung ausgestattet sind.