Durch diesen Prozess hat sich in der [[Atmosphäre]] im Laufe der Jahrmillionen eine Gleichgewichtskonzentration von <sup>14</sup>[[Kohlenstoffdioxid|CO<sub>2</sub>]]
eingestellt. Diese [[Aktivität]] beträgt 16 <sup>14</sup>C-Atom-Zerfällen je g [[Kohlenstoff]] pro Minute, ist also außerordentlichgeringaußerordentlichgering. Gleiches gilt für lebende Pflanzen und Tiere, die durch Stoffwechsel die Gleichgewichtskonzentration von [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]] in sich aufnehmen und sie während ihrer Lebenszeit infolge des
dauernden Ausgleichs mit der Umwelt konstant halten.
Sobald aber ein lebender Organismus stirbt,'''"Sart der C-14-Uhr":''' vermag er kein Da mit dem Tod die [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]] mehr aufzunehmen. Damit sinkt -Aufnahme endet, verringert sich durch den radioaktiven Zerfall auch die messbare [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]] -[[Aktivität]]:* nach Ablauf von 5.730 Jahren auf die Hälfte ([[Halbwertszeit]], Zerfall von 8 [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]]-Atomen je g [[C]] pro Min.),* nach Ablauf von 11.460 Jahren auf ein Viertel (Zerfall von 4 [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]]-Atomen je g [[C]] pro Min.) usw.
Umgekehrt kann man somit aus dem Maß der in einem abgestorbenen Organismus je Gramm [[C]] noch vorhandenen [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]]-[[Aktivität]]
mit Hilfe der [[Halbwertszeit]] von [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]] zurückrechnen, zu welchem Zeitpunkt er noch volle[[Aktivität]] besaß, d. h. wann er gestorben ist. Auf diese Weise ist eine [[Experimente|experimentelle Überprüfung]] geschichtlicher und vorgeschichtlicher Zeitangaben (Altersbestimmungen zwischen 400 und 30.000 Jahren mit einem Fehler von ca. 5 %) möglich.