|[[Bild:Australopithecus.jpg]]||Die '''Radiocarbonmethode''' ist ein Verfahren zur '''Altersbestimmung''' von abgestorbenem organischen Material (z. B. die Holzplanke eines alten Schiffes oder ein fossiler Knochenfund).
Um das Alter der Probe zu bestimmen, wird der Anteil des darin enthaltenen [[Kohlenstoff]][[isotope]]s <sup>14</sup>C ermittelt.
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Das β-strahlende Kohlenstoffisotop [[Kohlenstoff]]isotop <sup>14</sup>C wird unter Einwirkung kosmischer Strahlung in der oberen [[Atmosphäre]] aus [[Stickstoff ]] gebildet:
[[Bild:C-14.png]]
Durch diesen Prozess hat sich in der [[Atmosphäre]] im Laufe der Jahrmillionen eine Gleichgewichtskonzentration von <sup>14</sup>[[Kohlenstoffdioxid|CO<sub>2</sub>]]eingestellt. Sie entspricht 16 <sup>14</sup>C-Atom-Zerfällen je g [[Kohlenstoff ]] pro Minute, ist also außerordentlich
gering. Gleiches gilt für lebende Pflanzen und Tiere, die durch Stoffwechsel die Gleichgewichtskonzentration von <sup>14</sup>C in sich aufnehmen und sie während ihrer Lebenszeit infolge des
dauernden Ausgleichs mit der Umwelt konstant halten.