|[[Bild:Australopithecus.jpg]]||Die '''Radiocarbon-''' oder '''C-14-Methode''' ist ein Verfahren zur '''Altersbestimmung''' von abgestorbenem organischen Material (z. B. die Holzplanke eines alten Schiffes oder ein fossiler Knochenfund) aus dem Zeitraum von ca. 1.650 bis 40.000 v.Chr.
Um das Alter der Probe zu bestimmen, wird der Anteil des darin enthaltenen [[Isotope#Kohlenstoff|Kohlenstoffisotops <sup>14</sup>C]] ermittelt.
Auf diese Weise ist eine [[Experimente|experimentelle Überprüfung]] geschichtlicher und vorgeschichtlicher Zeitangaben (Altersbestimmungen zwischen 400 und 30.000 Jahren mit einem Fehler von ca. 5 %) möglich.
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Das β-strahlende [[Isotope#Kohlenstoff|Kohlenstoffisotops <sup>14</sup>C]] wird unter Einwirkung kosmischer Strahlung in der oberen [[Atmosphäre]] aus [[Stickstoff]] gebildet:
Umgekehrt kann man somit aus dem Maß der in einem abgestorbenen Organismus je Gramm [[C]] noch vorhandenen [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]]-[[Aktivität]]
mit Hilfe der [[Halbwertszeit]] von [[Isotope#Kohlenstoff|<sup>14</sup>C]] zurückrechnen, zu welchem Zeitpunkt er noch volle [[Aktivität]] besaß, d. h. wann er gestorben ist. Auf diese Weise ist eine [[Experimente|experimentelle Überprüfung]] geschichtlicher und vorgeschichtlicher Zeitangaben (Altersbestimmungen zwischen 400 und 30.000 Jahren mit einem Fehler von ca. 5 %) möglich.