Aminosäuren/Proteine - Chemische Prozesse im menschlichen Körper

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Aminosäuren/Proteine

Aminosäuren, genauer Aminocarbonsäuren, sind eine Klasse kleiner organischer Verbindungen mit mindestens einer Carboxylgruppe (–COOH) und mindestens einer Aminogruppe (–NH2). Der Begriff Aminosäure (veraltet Amidosäure) wird häufig vereinfachend als Synonym für die proteinogenen Aminosäuren verwendet, die die Bausteine der Proteine sind. Von den proteinogenen Aminosäuren sind bisher 23 bekannt. Das Spektrum der Klasse der Aminosäuren geht aber weit über diese hinaus. So sind bisher 250 nicht-proteinogene Aminosäuren bekannt, die biologische Funktionen haben (Stand: Februar 2006). Die Anzahl der synthetisch erzeugten und die der theoretisch möglichen Aminosäuren ist noch erheblich größer.

Chemisch sind Aminosäuren primäre Amine der Carbonsäuren, daher ihre Bezeichnung. Die Stellung der Aminogruppe relativ zur Carboxylgruppe teilt die Klasse der Aminosäuren in Gruppen auf.



Von der Aminosäure zum Protein

Datei:333.jpg Tab.jpg

Wo kommen sie her und wofür dienen sie?

Datei:111.JPG

Sind Nahrungsergänzungpräparate nötig?

Datei:222.JPG

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Eiweißnachweis Biuret Versuch


Übungsfragen

  1. Ab wie vielen Aminosäuren gilt eine Peptidverbindung als Protein?
  2. Wie viele Aminosäuren sind bekannt?
  3. Was für funktionelle Gruppen machen eine Aminosäure aus.


Lösung

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  1. 101
  2. 20
  3. NH2- und COOH-Gruppe

Quellen

http://www.wikipedia.de





--Eric 19:41, 20. Jan 2008 (CET)

--Tarik 08:38, 21. Jan 2008 (CET)

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Aminosäuren werden im Körper produziert oder müssen in Form von Nahrung aufgenommen werden.<o:p></o:p>

Hierbei unterscheidet man zwischen :<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

-    Nicht Essentiellen (körpereigene Produktion)

-         Essentiellen (exogene Aufnahme)

-         Semi-essentiellen (Ausnahmefälle, wie z.B. Krankheiten, Schwangerschaft, usw.)

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

Aminosäuren werden im gesamten Körper benötigt und haben daher eine Vielzahl von Aufgaben:<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

    • helfen zur Bildung von Hormonen
    • regeln Insulinausschüttung (Stoffwechselprozesse)<o:p></o:p>
    • fördern die Kollagenbildung (organischer Bestandteil von Knochen, Haut, Zähnen, Sehnen, etc.)<o:p></o:p>
    • helfen zur Regeneration von Organen
    • Helfen bei der Herstellung von Nervenbotenstoffen (bspw. Serotonin)<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

Ist eine zusätzliche Zuführung von Aminosäuren sinnvoll?

<o:p> </o:p>

  • Normalfall:
    • Es gibt keinen Mangel an Aminosäuren
    • Körper stellt alle ihm im Umfang benötigten Aminosäuren selbst her und nimmt die gering benötigten essentiellen Aminosäuren durch Nahrung auf.

<o:p> </o:p>

  • Ausnahmefall:
    • Ein Mangel an Aminosäuren kann entstehen
    • Bei Krankheitsfällen oder noch nicht ausgereifter körperlicher Entwicklung werden bestimmte Aminosäuren einfach nicht gebildet.
    • Außergewöhnlicher körperlicher Belastung  (z.B. Schwangerschaft, Stillzeit, Leistungssport)<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>

<o:p> </o:p>

Versuchserklärung:

Eiweiße bestehen aus Makropeptiden (relativ lange Peptidverbindungen)
Diese kann man aufspalten mit Hilfe von Natronlauge zu kürzeren Polypeptidverbindungen
Die kürzeren Polypeptidverbindungen kann man anhand von Kupfersulfatlösung nachweisen, weil Polypeptidverbindungen zusammen mit Kupfer-Ionen einen Stoff bilden der die charakteristische Eigenschaft besitzt violett zu sein.<o:p></o:p>

Polypeptidverbindungen bilden an ihren Stickstoffatomen durch Kupfer-Ionen Aufnahme farbige Komplexsalze.<o:p></o:p>

<o:p> </o:p>