Die Zündung muß sicherstellen, daß das Gemisch entzündet wird, und zwar zu einem festgelegten Zeitpunkt dem sogenannten Zündzeitpunkt. Nach einer gewissen Zeit, in der Vorreaktionen ablaufen (die Verbrennung und Entzündung von Kohlenwasserstoffen ist ein komplizierter Vorgang, der durch die Entstehung von zahlreichen chemischen Zwischenprodukten gekennzeichnet ist), man spricht vom Zündverzug, beginnt ein merklicher Druckanstieg im Zylinder, da erst dann ein gewisses [[Volumen ]] verbrannt ist. Der Zündverzug ist der Grund dafür, daß das Gemisch stets vor dem oberen Totpunkt 'gezündet' wird.Zu jedem Betriebspunkt des Motors gibt es einen idealen ZZP. Dabei sollte der Schwerpunkt der Fläche unter dem Brennverlauf idealerweise kurz nach dem oberen Totpunkt liegen. Um zu verhindern, daß der Schwerpunkt bei hohen Drehzahlen richtung spät wandert, wird der ZZP für hohe Drehzahlen nach früh verschoben. 
Um eine niedrige Klopfgefahr zu gewährleisten liegt die Zündkerze am Besten in der Mitte des Zylinders, da dann die kürzesten Brennwege realisiert sind. Dies ist natürlich nur eine theoretische Aussage, da es bei manchen Motoren Gründe gibt die Kerze zu versetzen. Um ein stöchiometrisches Gemisch zu entzünden werden etwa 0,2 mJ Energie benötigt, bei fetten oder mageren Gemischen bis zum 15fachen.
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