Der [[Zustand]] eines Gases wird durch die [[GrößenGröße]] n [[Volumen]] ''V'', [[Druck]] ''p'' und [[Temperatur]] ''T'' beschrieben.
Bei einem (idealen) Gas bleibt trotz [[Zustand|Änderung eines oder mehrerer dieser Zustände]] ([[Druck]] ''p'', [[Temperatur]] ''T'' und [[Volumen]] ''V'') der Quotient ''p'' '''·''' ''V/T'' konstant, es gilt:
== Das ideale Gasgesetz ==
Alternativ lassen sich die Zusammenhänge zwischen den [[GrößenGröße]] n [[Volumen]] ''V'', [[Druck]] ''p'' und [[Temperatur]] ''T'' auch über das '''ideale Gasgesetz''' beschreiben:
Die o.a. Gasgesetze gelten strenggenommen nur für ein sog. "Ideales Gas", d.h. ein nur in der [[Theorie]] existierendes Gas. Anders als in der [[Praxis]] ("Reales Gas") gelten für ideale Gase die folgenden Annahmen:
* bei Änderung von Druck oder Temperatur bleibt der [[Aggregatzustand]] unverändert - kein reales Gas erfüllt diese Annahme, lese hierzu auch [[Prinzip des kleinsten Zwanges]] sowie [[Entropie]]
* die Gasteilchen selbst haben kein Volumen - kein reales Gas erfüllt diese Annahme, jedes Teilchen hat eine bestimmte Größe und damit auch ein [[Volumen]], lese hierzu auch [[Atomdurchmesser]]
* die zwischen den Gasteilchen wechselwirkenden Anziehungskräfte werden vernachlässigt, siehe [[Van-der-Waals-Kräfte]]
Fazit: Strenggenommen verhält sich KEIN in der Wirklichkeit existierendes Gas ("Reales Gas") wie ein ideales Gas. Aber: Um den Zusammenhang zwischen den [[Größe]]n [[Volumen]] ''V'', [[Druck]] ''p'' und [[Temperatur]] ''T'' für die Praxis mit hinreichender Genauigkeit und wenig Aufwand zu berechnen, arbeitet man mit dem '''[[Modell]]''' des idealen Gases. Und (für Erbsenzähler): Von allen realen Gasen kommt [[Helium]] (und nur unter gewissen Bedingungen wie hohe Temperatur, niedriger Druck) einem idealen Gas am nächsten.