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		<title>BS-Wiki: Wissen teilen - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-07-25T05:06:59Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Kettentriebe&amp;diff=54665</id>
		<title>Kettentriebe</title>
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				<updated>2011-01-15T07:37:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 12:30, 8. Dez 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:kettenrad 002.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
     &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Funktion und Wirkung=         &lt;br /&gt;
===Aufgaben und Einsätze===&lt;br /&gt;
Kettentriebe gehören wie Riementriebe zu den {{Mark|Zugmitteltrieben}} und nehmen hinsichtlich ihrer Eigenschaften, des Bauaufwandes, der übertragbaren Leistung und der Anforderung an Wartung eine Mittelstellung zwischen [[ Riementriebe formschlüssig |&amp;lt;u&amp;gt;Riemen&amp;lt;/u&amp;gt;]] - und [[Zahnräder und Zahnradgetriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Zahnradtrieben&amp;lt;/u&amp;gt;]] ein.&lt;br /&gt;
Kettentriebe werden wegen ihrer Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vielseitig für Leistungsübertragungen verwendet.&lt;br /&gt;
Ihre Einsatzgebiete liegen z.b. im Motoren - und Fahrzeugbau, bei Landmaschinen und außerdem finden sie Verwendung in Werkzeug - und Textilmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenarten, Ausführung und Anwendung===&lt;br /&gt;
Die Kettenarten werden zweckmäßig in Gliederketten und Gelenkketten eingeteilt.&lt;br /&gt;
Gliederketten werden nicht weiter Beschrieben da vor allem Stahlgelenkketten für Kettentriebe verwendet werden.&lt;br /&gt;
Zu diesen gehören:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Bolzenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild.png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolzenketten stellen die einfachste Bauart der Stahlgelenkketten dar. Die Laschen drehen sich direkt auf den Bolzen. Die Gelenkfläche ist damit entsprechend klein. Zu den Bolzenketten gehören die Gallketten (a), Fleyerketten (b) und vielfach Ziehbankketten (c,d). Bolzenketten werden meist als Last- und Transportketten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Rollenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (1).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenketten unterscheiden sich von Buchsenketten durch eine über die Buchse gelagerte Schonrolle, die dazu dient, den Verschleiß zwischen Buchsen und Kettenradzähnen zu verringern. Die Rolle vermeidet die gleitende Reibung zwischen Kette und Kettenradzahn. Die Gelenkfläche ist jedoch etwas kleiner als die der Buchsenketten. Rollenketten haben eine breite Verwendungsmöglichkeit als Last-, Steuer- und Getriebeketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Zahnketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (2).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Zahnketten übertragen die Kraft zwischen Kette und Kettenrad über die besondere Form der Laschen, nicht wie bei den bisher genannten Ketten, über Bolzen, Buchsen oder Rollen. Insofern weisen die Zahnketten einen grundsätzlich anderen Aufbau auf. Zur Führung der Zahnketten quer zur Längsrichtung werden in die Mitte (Innenführung) oder an die Seiten der Kette (Außenführung) Führungslaschen eingelegt. Zahnketten haben eine kleinere Gelenkfläche und eine kleinere Bruchlast als Rollenketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Buchsenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (3).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Buchsenketten unterscheiden sich von den Bolzenketten dadurch, dass die Innenlaschen auf eine Buchse gepresst  sind, die mit einem Laufsitz auf den Bolzen geschoben ist. Die Gelenkfläche ist damit größer als die der Bolzenketten. Daraus ergibt sich eine geringere Pressung im Gelenk, was wiederum zu einer größeren Verschleißfestigkeit führt. Buchsenketten werden als Last- und Förderketten,  üblicherweise in langsam laufenden Trieben, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Sonderketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (4).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Sonderketten lassen sich nicht eindeutig den bisher genannten Bauarten zuordnen. Dies sind geschmiedete Ketten und Scharnierbandketten (a). Geschmiedete Ketten sind zerlegbare Gelenkketten (b), für den Einsatz z.B. in Förderern. Hierzu zählen Steckketten und Gabellaschenketten. Scharnierbandketten werden hauptsächlich in der Getränkeindustrie eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch ein Link[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf] zum Iwis Gesamtkatalog.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|1. Wiederholung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benenne die Kettenarten und suche mit Hilfe der Tabellen die geforderten Daten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild24.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild27.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild28.png|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kettenräder sind in ihrem Aufbau für alle Stahlgelenkketten grundsätzlich gleich, lediglich die Verzahnungen für die verschiedenen Ketten sind unterschiedlich. Die Verzahnung der Kettenräder muss so ausgeführt sein, das die Kette nahezu reibungslos in die Verzahnung eingreift und das während des Betriebes auftretende Kettenlängung berücksichtigt wird, um Laufruhe, Lebensdauer und Sicherheit des Triebes  zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
Die Verbindung der Kettenräder mit den Wellen erfolgt meist mit einer der möglichen [[Achsen, Wellen und Zapfen|&amp;lt;u&amp;gt;Wellen-Naben-Verbindung&amp;lt;/u&amp;gt;]]. Die Führung der Kette erfolgt durch das Eingreifen der Zähne in die Kettenglieder, außer bei Zahnketten ist eine Innen- bzw. Außenführung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor-und Nachteile===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: green&amp;quot;&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*formschlüssige Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*geringe Lagerbelastung&lt;br /&gt;
*gleichmäßige Übersetzung&lt;br /&gt;
*unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit&lt;br /&gt;
*kleine Umschlingungswinkel&lt;br /&gt;
*geringer Bauraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*starre Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*teurer als [[Riementriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Riementriebe&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*schwingungsanfällig&lt;br /&gt;
*Wartungsaufwand&lt;br /&gt;
*parallele Wellen&lt;br /&gt;
*Übersetzung kleiner 10&lt;br /&gt;
*Poligoneffekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungsglieder für Rollenketten=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (5).png|400px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Nietglied  &lt;br /&gt;
b) Steckglied mit Federverschluss     &lt;br /&gt;
c) Steckglied mit Splintverschluss&lt;br /&gt;
d) gekröpftes Glied mit Splintverschluss &lt;br /&gt;
e) gekröpftes Glied mit Schraubverschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polygoneffekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kette umschlingt die Räder in form eines Vielecks.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, dass der wirksame Raddurchmesser &lt;br /&gt;
Zwischen d&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und d&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; sowie die Kettengeschwindigkeit&lt;br /&gt;
vk&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und vk&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; schwankt.&lt;br /&gt;
Dieses nennt man den &amp;lt;u&amp;gt;Polygoneffekt&amp;lt;/u&amp;gt; .&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Durchmesser- und- Geschwindigkeitsdifferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (6).png|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Effekt verursacht einen unruhigen Lauf der Kette und&lt;br /&gt;
im Resonanzbereich zu Schwingungen (Längs- und&lt;br /&gt;
Querschwingungen).&amp;lt;br /&amp;gt; Des Weiteren zu einer starken&lt;br /&gt;
Massenbeschleunigung und –verzögerung im&lt;br /&gt;
Resonanzbereich, das bedeutet hohe Zusatzkräfte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (7).png|200px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei weniger als 16 zähnen (2%) nimmt die prozentuale&lt;br /&gt;
Ungleichförmigkeitedifferenz stark zu, wobei diese&lt;br /&gt;
bei 20 Zähnen nur noch (1,2%) beträgt und weiter&lt;br /&gt;
Abnimmt.&lt;br /&gt;
Der Polygoneffekt kann bei einer kleinen Teilung p und&lt;br /&gt;
einer Zähnezahl z von 19 Zähnen und aufwärts vernachlässigt&lt;br /&gt;
werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gestalten und Entwerfen von Rollenkettentrieben=&lt;br /&gt;
===Verzahnungsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild36.png|500px]]&amp;lt;br /&amp;gt;Maße für die Breiten B1, B2, B3 und für den Abstand e bei mehrstränigen Ketten können aus dieser Tabelle{{Mark&lt;br /&gt;
|[[Bild:File0130.jpg|100px]]}} entnommen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild37.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung i =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilungswinkel T =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilkreisdurchmesser d =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Festlegung der Zähnezahl=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähnezahl der Kettenräder ist nicht Zwingend nach Tabellen zu wählen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ungerade Zähnezahl ist zu empfehlen da hierbei ein Kettenglied nicht immer auf die gleiche Zahnlücke trifft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses verringert den Verschleiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild16.png|300px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gestalten der Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der Kettenräder wird hauptsächlich durch die zu übertragende Leistung und die Zähnezahl bestimmt. Die Ausführungsart hängt von den konstruktiven Gegebenheiten ab, oft auch montagefreundlich gestaltet. Kettenräder werden aus Stahlguss, Stahl, Grauguss, Temperguss und aus Kunststoffen gefertigt. Kleinere Kettenräder unter 30 Zähnen die gegossen, geschweißt oder gedreht werden bestehen meist aus Stahl höherer Festigkeit. Bei Höheren Drehfrequenzen auch aus Vergütungs- und Einsatzstählen. Sehr große Kettenräder werden aus Gusseisen oder Stahlguss gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:File0126.jpg|150px|thumb|right|Leistungsdiagramm]]&lt;br /&gt;
===Kettenauswahl===&lt;br /&gt;
Voraussetzungen zur Wahl einer Kette nach dem Leistungsdiagramm. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild32.png|150px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
*Kleinrad z1        	= 19 Zähne&lt;br /&gt;
*Übersetzung i     	= 3&lt;br /&gt;
*Kettenlänge x 	        = 100 Glieder&lt;br /&gt;
*gleichförmiger Betrieb&lt;br /&gt;
*15000 Betriebsstunden Lebenserwartung&lt;br /&gt;
*maximale Längung von 3 %&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gliederzahl, Wellenabstand===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild23.png|600px|thump|right]]&lt;br /&gt;
*  Übersetzung ins Schnelle ungünstig   &lt;br /&gt;
*  Übersetzung i &amp;lt; 7&lt;br /&gt;
*  kleiner Wellenabstand gute Laufruhe&lt;br /&gt;
*  großer Wellenabstand geringer Verschleiß&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|2. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne den angenäherten und anschließend den genauen Wellenabstand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild29.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anordnung der Kettentriebe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild17.png|400px|thump]]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Lasttrum sollte im idealen Fall oben liegen oder maximal 60&amp;lt;sup&amp;gt;o&amp;lt;/sup&amp;gt; aus der Waagerechten geneigt sein. Der horizontale Einbau ist ungünstig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchhang des Kettentrums===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild33.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Infolge des Polygoneffekts ändert sich die Trumlängen&lt;br /&gt;
periodisch, weshalb ein Durchhang (frel) der Kette gefordert&lt;br /&gt;
ist. Er soll 1…3% betragen um zusätzliche Belastungen zu&lt;br /&gt;
vermeiden. Bei zu großem Durchhang verringert sich der&lt;br /&gt;
Umschlingungswinkel und infolge kann die Kette&lt;br /&gt;
überspringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfseinrichtungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild18.png|300px]]&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Montage von Hilfseinrichtungen sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
- schrägfreie und parallele Wellen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- korrekte Kettenspannung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hier noch ein interessanter Link[http://www.roll-ring.com/] zu einem meiner Meinung nach sehr innovativen Kettenspannsystem.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schmierung und Wartung der Kettentriebe==&lt;br /&gt;
Die Art der Schmierung richtet sich nach DIN 8195. Die Menge des zuzuführenden Schmierstoffes ist aus [[DIN 8195|&amp;lt;u&amp;gt;dieser&amp;lt;/u&amp;gt;]] Tabelle abzulesen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach DIN 8195 ist eine entsprechende Viskositätsklasse&lt;br /&gt;
bezogen auf die Umgebungstemperatur zu wählen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild19.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Berechnung der Kräfte am Kettentrieb=&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild20.png|600px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|3. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne die Kettenzugkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild34.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild21.png|500px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:Bild22.png|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Fragen zum Thema Kettentriebe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Zu welchen Trieben gehören Kettentriebe?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Was ist der Unterschied zwischen Rollenketten und Buchsenketten?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#In welche Hauptgruppen werden Ketten eingeteilt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Nenne 2 Vorteile sowie 2 Nachteile von Kettentrieben?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Warum versetzt der Poligoneffekt die Kette in Schwingungen und wann kann man ihn vernachlässigen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Wieso kann der Wellenabstand zunächst nicht genau bestimmt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung der Fragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek Maschinenelemente Formelsammlung,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 8. Aufl. 2006. ISBN 3-834-80119-4, € 20,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tabellenbuch Metall, 43. Auflage. [http://www.europa-lehrmittel.de/4dcgi/page?responsePage=/html/index2.html&amp;amp;0.9606717324196992 Europa Verlag ], ISBN 3-8085-1673-9, € 21,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildquellen==&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
*(Bilder die nicht aus dem Roloff/Matek Buch stammen sind selber gemacht.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.roll-ring.com[http://www.roll-ring.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.ketten-theiss.de[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 18:15, 9. Okt. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* [[Media:Kettengetriebe.pdf|Powerpointpräsentation zum Thema, 13.11.2010 von Me. Ruschmeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Kettentriebe&amp;diff=54664</id>
		<title>Kettentriebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Kettentriebe&amp;diff=54664"/>
				<updated>2011-01-15T07:27:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 12:30, 8. Dez 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:kettenrad 002.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
     &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Funktion und Wirkung=         &lt;br /&gt;
===Aufgaben und Einsätze===&lt;br /&gt;
Kettentriebe gehören wie Riementriebe zu den {{Mark|Zugmitteltrieben}} und nehmen hinsichtlich ihrer Eigenschaften, des Bauaufwandes, der übertragbaren Leistung und der Anforderung an Wartung eine Mittelstellung zwischen [[ Riementriebe formschlüssig |&amp;lt;u&amp;gt;Riemen&amp;lt;/u&amp;gt;]] - und [[Zahnräder und Zahnradgetriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Zahnradtrieben&amp;lt;/u&amp;gt;]] ein.&lt;br /&gt;
Kettentriebe werden wegen ihrer Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vielseitig für Leistungsübertragungen verwendet.&lt;br /&gt;
Ihre Einsatzgebiete liegen z.b. im Motoren - und Fahrzeugbau, bei Landmaschinen und außerdem finden sie Verwendung in Werkzeug - und Textilmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenarten, Ausführung und Anwendung===&lt;br /&gt;
Die Kettenarten werden zweckmäßig in Gliederketten und Gelenkketten eingeteilt.&lt;br /&gt;
Gliederketten werden nicht weiter Beschrieben da vor allem Stahlgelenkketten für Kettentriebe verwendet werden.&lt;br /&gt;
Zu diesen gehören:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Bolzenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild.png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolzenketten stellen die einfachste Bauart der Stahlgelenkketten dar. Die Laschen drehen sich direkt auf den Bolzen. Die Gelenkfläche ist damit entsprechend klein. Zu den Bolzenketten gehören die Gallketten (a), Fleyerketten (b) und vielfach Ziehbankketten (c,d). Bolzenketten werden meist als Last- und Transportketten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Rollenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (1).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenketten unterscheiden sich von Buchsenketten durch eine über die Buchse gelagerte Schonrolle, die dazu dient, den Verschleiß zwischen Buchsen und Kettenradzähnen zu verringern. Die Rolle vermeidet die gleitende Reibung zwischen Kette und Kettenradzahn. Die Gelenkfläche ist jedoch etwas kleiner als die der Buchsenketten. Rollenketten haben eine breite Verwendungsmöglichkeit als Last-, Steuer- und Getriebeketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Zahnketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (2).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Zahnketten übertragen die Kraft zwischen Kette und Kettenrad über die besondere Form der Laschen, nicht wie bei den bisher genannten Ketten, über Bolzen, Buchsen oder Rollen. Insofern weisen die Zahnketten einen grundsätzlich anderen Aufbau auf. Zur Führung der Zahnketten quer zur Längsrichtung werden in die Mitte (Innenführung) oder an die Seiten der Kette (Außenführung) Führungslaschen eingelegt. Zahnketten haben eine kleinere Gelenkfläche und eine kleinere Bruchlast als Rollenketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Buchsenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (3).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Buchsenketten unterscheiden sich von den Bolzenketten dadurch, dass die Innenlaschen auf eine Buchse gepresst  sind, die mit einem Laufsitz auf den Bolzen geschoben ist. Die Gelenkfläche ist damit größer als die der Bolzenketten. Daraus ergibt sich eine geringere Pressung im Gelenk, was wiederum zu einer größeren Verschleißfestigkeit führt. Buchsenketten werden als Last- und Förderketten,  üblicherweise in langsam laufenden Trieben, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Sonderketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (4).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Sonderketten lassen sich nicht eindeutig den bisher genannten Bauarten zuordnen. Dies sind geschmiedete Ketten und Scharnierbandketten (a). Geschmiedete Ketten sind zerlegbare Gelenkketten (b), für den Einsatz z.B. in Förderern. Hierzu zählen Steckketten und Gabellaschenketten. Scharnierbandketten werden hauptsächlich in der Getränkeindustrie eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch ein Link[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf] zum Iwis Gesamtkatalog.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|1. Wiederholung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benenne die Kettenarten und suche mit Hilfe der Tabellen die geforderten Daten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild24.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild27.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild28.png|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kettenräder sind in ihrem Aufbau für alle Stahlgelenkketten grundsätzlich gleich, lediglich die Verzahnungen für die verschiedenen Ketten sind unterschiedlich. Die Verzahnung der Kettenräder muss so ausgeführt sein, das die Kette nahezu reibungslos in die Verzahnung eingreift und das während des Betriebes auftretende Kettenlängung berücksichtigt wird, um Laufruhe, Lebensdauer und Sicherheit des Triebes  zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
Die Verbindung der Kettenräder mit den Wellen erfolgt meist mit einer der möglichen [[Achsen, Wellen und Zapfen|&amp;lt;u&amp;gt;Wellen-Naben-Verbindung&amp;lt;/u&amp;gt;]]. Die Führung der Kette erfolgt durch das Eingreifen der Zähne in die Kettenglieder, außer bei Zahnketten ist eine Innen- bzw. Außenführung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor-und Nachteile===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: green&amp;quot;&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*formschlüssige Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*geringe Lagerbelastung&lt;br /&gt;
*gleichmäßige Übersetzung&lt;br /&gt;
*unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit&lt;br /&gt;
*kleine Umschlingungswinkel&lt;br /&gt;
*geringer Bauraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*starre Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*teurer als [[Riementriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Riementriebe&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*schwingungsanfällig&lt;br /&gt;
*Wartungsaufwand&lt;br /&gt;
*parallele Wellen&lt;br /&gt;
*Übersetzung kleiner 10&lt;br /&gt;
*Poligoneffekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungsglieder für Rollenketten=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (5).png|400px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Nietglied  &lt;br /&gt;
b) Steckglied mit Federverschluss     &lt;br /&gt;
c) Steckglied mit Splintverschluss&lt;br /&gt;
d) gekröpftes Glied mit Splintverschluss &lt;br /&gt;
e) gekröpftes Glied mit Schraubverschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polygoneffekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kette umschlingt die Räder in form eines Vielecks.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, dass der wirksame Raddurchmesser &lt;br /&gt;
Zwischen d&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und d&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; sowie die Kettengeschwindigkeit&lt;br /&gt;
vk&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und vk&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; schwankt.&lt;br /&gt;
Dieses nennt man den &amp;lt;u&amp;gt;Polygoneffekt&amp;lt;/u&amp;gt; .&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Durchmesser- und- Geschwindigkeitsdifferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (6).png|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Effekt verursacht einen unruhigen Lauf der Kette und&lt;br /&gt;
im Resonanzbereich zu Schwingungen (Längs- und&lt;br /&gt;
Querschwingungen).&amp;lt;br /&amp;gt; Des Weiteren zu einer starken&lt;br /&gt;
Massenbeschleunigung und –verzögerung im&lt;br /&gt;
Resonanzbereich, das bedeutet hohe Zusatzkräfte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (7).png|200px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei weniger als 16 zähnen (2%) nimmt die prozentuale&lt;br /&gt;
Ungleichförmigkeitedifferenz stark zu, wobei diese&lt;br /&gt;
bei 20 Zähnen nur noch (1,2%) beträgt und weiter&lt;br /&gt;
Abnimmt.&lt;br /&gt;
Der Polygoneffekt kann bei einer kleinen Teilung p und&lt;br /&gt;
einer Zähnezahl z von 19 Zähnen und aufwärts vernachlässigt&lt;br /&gt;
werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gestalten und Entwerfen von Rollenkettentrieben=&lt;br /&gt;
===Verzahnungsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild36.png|500px]]&amp;lt;br /&amp;gt;Maße für die Breiten B1, B2, B3 und für den Abstand e bei mehrstränigen Ketten können aus dieser Tabelle{{Mark&lt;br /&gt;
|[[Bild:File0130.jpg|100px]]}} entnommen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild37.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung i =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilungswinkel T =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilkreisdurchmesser d =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Festlegung der Zähnezahl=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähnezahl der Kettenräder ist nicht Zwingend nach Tabellen zu wählen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ungerade Zähnezahl ist zu empfehlen da hierbei ein Kettenglied nicht immer auf die gleiche Zahnlücke trifft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses verringert den Verschleiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild16.png|300px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gestalten der Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der Kettenräder wird hauptsächlich durch die zu übertragende Leistung und die Zähnezahl bestimmt. Die Ausführungsart hängt von den konstruktiven Gegebenheiten ab, oft auch montagefreundlich gestaltet. Kettenräder werden aus Stahlguss, Stahl, Grauguss, Temperguss und aus Kunststoffen gefertigt. Kleinere Kettenräder unter 30 Zähnen die gegossen, geschweißt oder gedreht werden bestehen meist aus Stahl höherer Festigkeit. Bei Höheren Drehfrequenzen auch aus Vergütungs- und Einsatzstählen. Sehr große Kettenräder werden aus Gusseisen oder Stahlguss gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:File0126.jpg|150px|thumb|right|Leistungsdiagramm]]&lt;br /&gt;
===Kettenauswahl===&lt;br /&gt;
Voraussetzungen zur Wahl einer Kette nach dem Leistungsdiagramm. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild32.png|150px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
*Kleinrad z1        	= 19 Zähne&lt;br /&gt;
*Übersetzung i     	= 3&lt;br /&gt;
*Kettenlänge x 	        = 100 Glieder&lt;br /&gt;
*gleichförmiger Betrieb&lt;br /&gt;
*15000 Betriebsstunden Lebenserwartung&lt;br /&gt;
*maximale Längung von 3 %&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gliederzahl, Wellenabstand===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild23.png|600px|thump|right]]&lt;br /&gt;
*  Übersetzung ins Schnelle ungünstig   &lt;br /&gt;
*  Übersetzung i &amp;lt; 7&lt;br /&gt;
*  kleiner Wellenabstand gute Laufruhe&lt;br /&gt;
*  großer Wellenabstand geringer Verschleiß&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|2. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne den angenäherten und anschließend den genauen Wellenabstand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild29.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anordnung der Kettentriebe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild17.png|400px|thump]]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Lasttrum sollte im idealen Fall oben liegen oder maximal 60&amp;lt;sup&amp;gt;o&amp;lt;/sup&amp;gt; aus der Waagerechten geneigt sein. Der horizontale Einbau ist ungünstig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchhang des Kettentrums===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild33.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Infolge des Polygoneffekts ändert sich die Trumlängen&lt;br /&gt;
periodisch, weshalb ein Durchhang (frel) der Kette gefordert&lt;br /&gt;
ist. Er soll 1…3% betragen um zusätzliche Belastungen zu&lt;br /&gt;
vermeiden. Bei zu großem Durchhang verringert sich der&lt;br /&gt;
Umschlingungswinkel und infolge kann die Kette&lt;br /&gt;
überspringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfseinrichtungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild18.png|300px]]&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Montage von Hilfseinrichtungen sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
- schrägfreie und parallele Wellen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- korrekte Kettenspannung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hier noch ein interessanter Link[http://www.roll-ring.com/] zu einem meiner Meinung nach sehr innovativen Kettenspannsystem.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schmierung und Wartung der Kettentriebe==&lt;br /&gt;
Die Art der Schmierung richtet sich nach DIN 8195. Die Menge des zuzuführenden Schmierstoffes ist aus [[DIN 8195|&amp;lt;u&amp;gt;dieser&amp;lt;/u&amp;gt;]] Tabelle abzulesen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach DIN 8195 ist eine entsprechende Viskositätsklasse&lt;br /&gt;
bezogen auf die Umgebungstemperatur zu wählen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild19.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Berechnung der Kräfte am Kettentrieb=&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild20.png|600px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|3. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne die Kettenzugkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild34.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild21.png|500px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:Bild22.png|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Fragen zum Thema Kettentriebe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Zu welchen Trieben gehören Kettentriebe?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Was ist der Unterschied zwischen Rollenketten und Buchsenketten?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#In welche Hauptgruppen werden Ketten eingeteilt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Nenne 2 Vorteile sowie 2 Nachteile von Kettentrieben?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Warum versetzt der Poligoneffekt die Kette in Schwingungen und wann kann man ihn vernachlässigen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Wieso kann der Wellenabstand zunächst nicht genau bestimmt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung der Fragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek Maschinenelemente Formelsammlung,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 8. Aufl. 2006. ISBN 3-834-80119-4, € 20,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tabellenbuch Metall, 43. Auflage. [http://www.europa-lehrmittel.de/4dcgi/page?responsePage=/html/index2.html&amp;amp;0.9606717324196992 Europa Verlag ], ISBN 3-8085-1673-9, € 21,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildquellen==&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
*(Bilder die nicht aus dem Roloff/Matek Buch stammen sind selber gemacht.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.roll-ring.com[http://www.roll-ring.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.ketten-theiss.de[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 18:15, 9. Okt. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* [[Media:Unterrichtseinheit_vom_.2010_Nietverbindungen_-Kompatibilit_344tsmodus-%29.pdf|Powerpointpräsentation zum Thema, 13.11.2010 von Me. Ruschmeyer]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Unterrichtseinheit_vom_14.08.2010_Rechnung_Nietverbindung.doc|Rechnung zum Thema, 13.11.2010 von Me. Ruschmeyer]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Lochleibungsdruck.doc‎ |Lochleibung zum Thema, 13.11.2010 von Me. Ruschmeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Kettentriebe&amp;diff=54663</id>
		<title>Kettentriebe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Kettentriebe&amp;diff=54663"/>
				<updated>2011-01-15T07:26:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 12:30, 8. Dez 2007 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td width=&amp;quot;500&amp;quot;&amp;gt;__TOC__&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:kettenrad 002.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
     &amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
=Funktion und Wirkung=         &lt;br /&gt;
===Aufgaben und Einsätze===&lt;br /&gt;
Kettentriebe gehören wie Riementriebe zu den {{Mark|Zugmitteltrieben}} und nehmen hinsichtlich ihrer Eigenschaften, des Bauaufwandes, der übertragbaren Leistung und der Anforderung an Wartung eine Mittelstellung zwischen [[ Riementriebe formschlüssig |&amp;lt;u&amp;gt;Riemen&amp;lt;/u&amp;gt;]] - und [[Zahnräder und Zahnradgetriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Zahnradtrieben&amp;lt;/u&amp;gt;]] ein.&lt;br /&gt;
Kettentriebe werden wegen ihrer Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit vielseitig für Leistungsübertragungen verwendet.&lt;br /&gt;
Ihre Einsatzgebiete liegen z.b. im Motoren - und Fahrzeugbau, bei Landmaschinen und außerdem finden sie Verwendung in Werkzeug - und Textilmaschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenarten, Ausführung und Anwendung===&lt;br /&gt;
Die Kettenarten werden zweckmäßig in Gliederketten und Gelenkketten eingeteilt.&lt;br /&gt;
Gliederketten werden nicht weiter Beschrieben da vor allem Stahlgelenkketten für Kettentriebe verwendet werden.&lt;br /&gt;
Zu diesen gehören:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Bolzenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild.png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bolzenketten stellen die einfachste Bauart der Stahlgelenkketten dar. Die Laschen drehen sich direkt auf den Bolzen. Die Gelenkfläche ist damit entsprechend klein. Zu den Bolzenketten gehören die Gallketten (a), Fleyerketten (b) und vielfach Ziehbankketten (c,d). Bolzenketten werden meist als Last- und Transportketten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Rollenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (1).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rollenketten unterscheiden sich von Buchsenketten durch eine über die Buchse gelagerte Schonrolle, die dazu dient, den Verschleiß zwischen Buchsen und Kettenradzähnen zu verringern. Die Rolle vermeidet die gleitende Reibung zwischen Kette und Kettenradzahn. Die Gelenkfläche ist jedoch etwas kleiner als die der Buchsenketten. Rollenketten haben eine breite Verwendungsmöglichkeit als Last-, Steuer- und Getriebeketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Zahnketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (2).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Zahnketten übertragen die Kraft zwischen Kette und Kettenrad über die besondere Form der Laschen, nicht wie bei den bisher genannten Ketten, über Bolzen, Buchsen oder Rollen. Insofern weisen die Zahnketten einen grundsätzlich anderen Aufbau auf. Zur Führung der Zahnketten quer zur Längsrichtung werden in die Mitte (Innenführung) oder an die Seiten der Kette (Außenführung) Führungslaschen eingelegt. Zahnketten haben eine kleinere Gelenkfläche und eine kleinere Bruchlast als Rollenketten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Buchsenketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (3).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Buchsenketten unterscheiden sich von den Bolzenketten dadurch, dass die Innenlaschen auf eine Buchse gepresst  sind, die mit einem Laufsitz auf den Bolzen geschoben ist. Die Gelenkfläche ist damit größer als die der Bolzenketten. Daraus ergibt sich eine geringere Pressung im Gelenk, was wiederum zu einer größeren Verschleißfestigkeit führt. Buchsenketten werden als Last- und Förderketten,  üblicherweise in langsam laufenden Trieben, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: maroon&amp;quot;&amp;gt;Sonderketten&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (4).png|300px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Sonderketten lassen sich nicht eindeutig den bisher genannten Bauarten zuordnen. Dies sind geschmiedete Ketten und Scharnierbandketten (a). Geschmiedete Ketten sind zerlegbare Gelenkketten (b), für den Einsatz z.B. in Förderern. Hierzu zählen Steckketten und Gabellaschenketten. Scharnierbandketten werden hauptsächlich in der Getränkeindustrie eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Hier noch ein Link[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf] zum Iwis Gesamtkatalog.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|1. Wiederholung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Benenne die Kettenarten und suche mit Hilfe der Tabellen die geforderten Daten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild24.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild27.png|800px]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild28.png|800px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kettenräder sind in ihrem Aufbau für alle Stahlgelenkketten grundsätzlich gleich, lediglich die Verzahnungen für die verschiedenen Ketten sind unterschiedlich. Die Verzahnung der Kettenräder muss so ausgeführt sein, das die Kette nahezu reibungslos in die Verzahnung eingreift und das während des Betriebes auftretende Kettenlängung berücksichtigt wird, um Laufruhe, Lebensdauer und Sicherheit des Triebes  zu gewährleisten. &lt;br /&gt;
Die Verbindung der Kettenräder mit den Wellen erfolgt meist mit einer der möglichen [[Achsen, Wellen und Zapfen|&amp;lt;u&amp;gt;Wellen-Naben-Verbindung&amp;lt;/u&amp;gt;]]. Die Führung der Kette erfolgt durch das Eingreifen der Zähne in die Kettenglieder, außer bei Zahnketten ist eine Innen- bzw. Außenführung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vor-und Nachteile===&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: green&amp;quot;&amp;gt;Vorteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*formschlüssige Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*geringe Lagerbelastung&lt;br /&gt;
*gleichmäßige Übersetzung&lt;br /&gt;
*unempfindlich gegen Schmutz und Feuchtigkeit&lt;br /&gt;
*kleine Umschlingungswinkel&lt;br /&gt;
*geringer Bauraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Nachteile&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*starre Kraftübertragung&lt;br /&gt;
*teurer als [[Riementriebe|&amp;lt;u&amp;gt;Riementriebe&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
*schwingungsanfällig&lt;br /&gt;
*Wartungsaufwand&lt;br /&gt;
*parallele Wellen&lt;br /&gt;
*Übersetzung kleiner 10&lt;br /&gt;
*Poligoneffekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verbindungsglieder für Rollenketten=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (5).png|400px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
a) Nietglied  &lt;br /&gt;
b) Steckglied mit Federverschluss     &lt;br /&gt;
c) Steckglied mit Splintverschluss&lt;br /&gt;
d) gekröpftes Glied mit Splintverschluss &lt;br /&gt;
e) gekröpftes Glied mit Schraubverschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Polygoneffekt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kette umschlingt die Räder in form eines Vielecks.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, dass der wirksame Raddurchmesser &lt;br /&gt;
Zwischen d&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und d&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; sowie die Kettengeschwindigkeit&lt;br /&gt;
vk&amp;lt;sub&amp;gt;max&amp;lt;/sub&amp;gt; und vk&amp;lt;sub&amp;gt;min&amp;lt;/sub&amp;gt; schwankt.&lt;br /&gt;
Dieses nennt man den &amp;lt;u&amp;gt;Polygoneffekt&amp;lt;/u&amp;gt; .&lt;br /&gt;
=&amp;gt; Durchmesser- und- Geschwindigkeitsdifferenz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (6).png|300px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Effekt verursacht einen unruhigen Lauf der Kette und&lt;br /&gt;
im Resonanzbereich zu Schwingungen (Längs- und&lt;br /&gt;
Querschwingungen).&amp;lt;br /&amp;gt; Des Weiteren zu einer starken&lt;br /&gt;
Massenbeschleunigung und –verzögerung im&lt;br /&gt;
Resonanzbereich, das bedeutet hohe Zusatzkräfte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Neues Bild (7).png|200px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei weniger als 16 zähnen (2%) nimmt die prozentuale&lt;br /&gt;
Ungleichförmigkeitedifferenz stark zu, wobei diese&lt;br /&gt;
bei 20 Zähnen nur noch (1,2%) beträgt und weiter&lt;br /&gt;
Abnimmt.&lt;br /&gt;
Der Polygoneffekt kann bei einer kleinen Teilung p und&lt;br /&gt;
einer Zähnezahl z von 19 Zähnen und aufwärts vernachlässigt&lt;br /&gt;
werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Gestalten und Entwerfen von Rollenkettentrieben=&lt;br /&gt;
===Verzahnungsangaben===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild36.png|500px]]&amp;lt;br /&amp;gt;Maße für die Breiten B1, B2, B3 und für den Abstand e bei mehrstränigen Ketten können aus dieser Tabelle{{Mark&lt;br /&gt;
|[[Bild:File0130.jpg|100px]]}} entnommen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild37.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung i =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilungswinkel T =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Teilkreisdurchmesser d =&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Festlegung der Zähnezahl=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähnezahl der Kettenräder ist nicht Zwingend nach Tabellen zu wählen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ungerade Zähnezahl ist zu empfehlen da hierbei ein Kettenglied nicht immer auf die gleiche Zahnlücke trifft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses verringert den Verschleiß.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild16.png|300px|thump|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gestalten der Kettenräder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der Kettenräder wird hauptsächlich durch die zu übertragende Leistung und die Zähnezahl bestimmt. Die Ausführungsart hängt von den konstruktiven Gegebenheiten ab, oft auch montagefreundlich gestaltet. Kettenräder werden aus Stahlguss, Stahl, Grauguss, Temperguss und aus Kunststoffen gefertigt. Kleinere Kettenräder unter 30 Zähnen die gegossen, geschweißt oder gedreht werden bestehen meist aus Stahl höherer Festigkeit. Bei Höheren Drehfrequenzen auch aus Vergütungs- und Einsatzstählen. Sehr große Kettenräder werden aus Gusseisen oder Stahlguss gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:File0126.jpg|150px|thumb|right|Leistungsdiagramm]]&lt;br /&gt;
===Kettenauswahl===&lt;br /&gt;
Voraussetzungen zur Wahl einer Kette nach dem Leistungsdiagramm. &lt;br /&gt;
[[Bild:Bild32.png|150px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
*Kleinrad z1        	= 19 Zähne&lt;br /&gt;
*Übersetzung i     	= 3&lt;br /&gt;
*Kettenlänge x 	        = 100 Glieder&lt;br /&gt;
*gleichförmiger Betrieb&lt;br /&gt;
*15000 Betriebsstunden Lebenserwartung&lt;br /&gt;
*maximale Längung von 3 %&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gliederzahl, Wellenabstand===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild23.png|600px|thump|right]]&lt;br /&gt;
*  Übersetzung ins Schnelle ungünstig   &lt;br /&gt;
*  Übersetzung i &amp;lt; 7&lt;br /&gt;
*  kleiner Wellenabstand gute Laufruhe&lt;br /&gt;
*  großer Wellenabstand geringer Verschleiß&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|2. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne den angenäherten und anschließend den genauen Wellenabstand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild29.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anordnung der Kettentriebe===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild17.png|400px|thump]]&amp;lt;br /&amp;gt;Das Lasttrum sollte im idealen Fall oben liegen oder maximal 60&amp;lt;sup&amp;gt;o&amp;lt;/sup&amp;gt; aus der Waagerechten geneigt sein. Der horizontale Einbau ist ungünstig.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Durchhang des Kettentrums===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild33.png|200px|thump|right]]&lt;br /&gt;
Infolge des Polygoneffekts ändert sich die Trumlängen&lt;br /&gt;
periodisch, weshalb ein Durchhang (frel) der Kette gefordert&lt;br /&gt;
ist. Er soll 1…3% betragen um zusätzliche Belastungen zu&lt;br /&gt;
vermeiden. Bei zu großem Durchhang verringert sich der&lt;br /&gt;
Umschlingungswinkel und infolge kann die Kette&lt;br /&gt;
überspringen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfseinrichtungen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild18.png|300px]]&lt;br /&gt;
Voraussetzung für die Montage von Hilfseinrichtungen sind:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
- schrägfreie und parallele Wellen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
- korrekte Kettenspannung&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hier noch ein interessanter Link[http://www.roll-ring.com/] zu einem meiner Meinung nach sehr innovativen Kettenspannsystem.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schmierung und Wartung der Kettentriebe==&lt;br /&gt;
Die Art der Schmierung richtet sich nach DIN 8195. Die Menge des zuzuführenden Schmierstoffes ist aus [[DIN 8195|&amp;lt;u&amp;gt;dieser&amp;lt;/u&amp;gt;]] Tabelle abzulesen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach DIN 8195 ist eine entsprechende Viskositätsklasse&lt;br /&gt;
bezogen auf die Umgebungstemperatur zu wählen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild19.png|500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Berechnung der Kräfte am Kettentrieb=&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild20.png|600px]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mark&lt;br /&gt;
|3. Wiederhohlung}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Berechne die Kettenzugkraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild34.png|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|&amp;lt;u&amp;gt;Lösung&amp;lt;/u&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bild21.png|500px|thump|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bild:Bild22.png|500px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Allgemeine Fragen zum Thema Kettentriebe=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Zu welchen Trieben gehören Kettentriebe?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Was ist der Unterschied zwischen Rollenketten und Buchsenketten?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#In welche Hauptgruppen werden Ketten eingeteilt?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Nenne 2 Vorteile sowie 2 Nachteile von Kettentrieben?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Warum versetzt der Poligoneffekt die Kette in Schwingungen und wann kann man ihn vernachlässigen?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
#Wieso kann der Wellenabstand zunächst nicht genau bestimmt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kettentriebe: Lösung|Lösung der Fragen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek Maschinenelemente Formelsammlung,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 8. Aufl. 2006. ISBN 3-834-80119-4, € 20,90.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Tabellenbuch Metall, 43. Auflage. [http://www.europa-lehrmittel.de/4dcgi/page?responsePage=/html/index2.html&amp;amp;0.9606717324196992 Europa Verlag ], ISBN 3-8085-1673-9, € 21,50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildquellen==&lt;br /&gt;
*Roloff/Matek: Maschinenelemente, Lehrbuch und Tabellenbuch,[http://www.vieweg.de/index.php?sid=672ba60c106180921631e0aeb1dc7fcc Vieweg Verlag], 18. Aufl. 2007, ISBN 3-834-80262-X , € 36,90.&lt;br /&gt;
*(Bilder die nicht aus dem Roloff/Matek Buch stammen sind selber gemacht.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.roll-ring.com[http://www.roll-ring.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*www.ketten-theiss.de[http://www.ketten-theiss.de/downloads/iwis%20%20Gesamtkatalog%202008.pdf]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Thimo R.|Thimo R.]] 18:15, 9. Okt. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
{{www}}&lt;br /&gt;
* [[Media:Unterrichtseinheit_vom_.2010_Nietverbindungen_-Kompatibilit_344tsmodus-%29.pdf|Powerpointpräsentation zum Thema, 14.08.2010 von Me. Ruschmeyer]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Unterrichtseinheit_vom_14.08.2010_Rechnung_Nietverbindung.doc|Rechnung zum Thema,  von Me. Ruschmeyer]]&lt;br /&gt;
* [[Media:Lochleibungsdruck.doc‎ |Lochleibung zum Thema,  von Me. Ruschmeyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Melanie_Grabau&amp;diff=54662</id>
		<title>Benutzer:Melanie Grabau</title>
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				<updated>2011-01-15T07:22:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: black&amp;quot;&amp;gt;'''Hallo {{Currentuser}}, ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen meiner Seite...'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.08.2010 findet mein Unterricht zum Thema [[Kettentriebe]] statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... loading content&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Melanie_Grabau&amp;diff=54661</id>
		<title>Benutzer:Melanie Grabau</title>
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				<updated>2011-01-15T07:21:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: black&amp;quot;&amp;gt;'''Hallo {{Currentuser}}, ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen meiner Seite...'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.08.2010 findet mein Unterricht zum Thema [[Kettengetriebe]] statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... loading content&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Benutzer:Melanie Grabau</title>
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				<updated>2011-01-15T07:21:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: black&amp;quot;&amp;gt;'''Hallo {{Currentuser}}, ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen meiner Seite...'''&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14.08.2010 findet mein Unterricht zum Thema [[Nietverbindungen]] statt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... loading content&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Benutzer:Melanie_Grabau&amp;diff=54381</id>
		<title>Benutzer:Melanie Grabau</title>
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				<updated>2010-11-09T19:54:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: Die Seite wurde neu angelegt: :-)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;:-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47431</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47431"/>
				<updated>2009-04-23T07:41:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Prüfung des Bereiches durch UV Licht (siehe Prüfung)&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt duch die in der Suspension enthaltenden Farbpigmenten die bei Bestrahlung mit einer UV Lampe in dem Wellenlängenbereich zwischen ca. 300-500nm hell gelb,grün oder ror aufleuchten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literaturverzeichnis ===&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
* Firma HELLING. Schulungsunterlagen &amp;quot;Magnetpulverprüfen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* W.Seidel. Universität Magdeburg, Institut für Werkstoff- und Fügetechnik&lt;br /&gt;
* Blohm+Voss Repair Oil Tools&lt;br /&gt;
* Kai Knospe, Frank Steineke.27.10.2000. Zerstörungsfreies Werkstoffprüfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Name der Kategorie]][[Kategorie:Fertigungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47118</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47118"/>
				<updated>2009-04-22T17:31:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literaturverzeichnis ===&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
* Firma HELLING. Schulungsunterlagen &amp;quot;Magnetpulverprüfen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* W.Seidel. Universität Magdeburg, Institut für Werkstoff- und Fügetechnik&lt;br /&gt;
* Blohm+Voss Repair Oil Tools&lt;br /&gt;
* Kai Knospe, Frank Steineke.27.10.2000. Zerstörungsfreies Werkstoffprüfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Name der Kategorie]][[Kategorie:Fertigungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47115</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47115"/>
				<updated>2009-04-22T17:30:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literaturverzeichnis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Firma HELLING. Schulungsunterlagen &amp;quot;Magnetpulverprüfen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* W.Seidel. Universität Magdeburg, Institut für Werkstoff- und Fügetechnik&lt;br /&gt;
* Blohm+Voss Repair Oil Tools&lt;br /&gt;
* Kai Knospe, Frank Steineke.27.10.2000. Zerstörungsfreies Werkstoffprüfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Name der Kategorie]][[Kategorie:Fertigungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47075</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47075"/>
				<updated>2009-04-22T16:57:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Name der Kategorie]][[Kategorie:Fertigungstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47041</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47041"/>
				<updated>2009-04-22T16:01:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47039</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47039"/>
				<updated>2009-04-22T16:01:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
 ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47035</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
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				<updated>2009-04-22T16:00:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
------&lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== RP: (Röntgenprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== UP: (Ultraschallprüfung)===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== FP: (Farbeindringprüfung)===&lt;br /&gt;
----- &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== MPP: (Magnetpulverprüfung)===&lt;br /&gt;
 ----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47034</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47034"/>
				<updated>2009-04-22T15:59:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== VS: (visuelle Sichtprüfung) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;RP: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47032</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=47032"/>
				<updated>2009-04-22T15:57:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: /* &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;RP: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=47025</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=47025"/>
				<updated>2009-04-22T15:52:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Drehmaschine.jpg|right]]&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Drehtechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Benennung und Einteilung der Drehverfahren''' ===&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen''' === &lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schneidstoffe und deren Kühlung'''  ===&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Drehmaschine.jpg&amp;diff=47022</id>
		<title>Datei:Drehmaschine.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Drehmaschine.jpg&amp;diff=47022"/>
				<updated>2009-04-22T15:51:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: hat eine neue Version von „Bild:Drehmaschine.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=47012</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=47012"/>
				<updated>2009-04-22T15:45:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Drehtechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Benennung und Einteilung der Drehverfahren''' ===&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen''' === &lt;br /&gt;
----------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schneidstoffe und deren Kühlung'''  ===&lt;br /&gt;
--------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46978</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T11:58:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Drehtechnik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Benennung und Einteilung der Drehverfahren''' ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen''' === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== '''Schneidstoffe und deren Kühlung'''  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46977</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T11:15:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Benennung und Einteilung der Drehverfahren''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== '''Schneidstoffe und deren Kühlung''' ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46976</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:47:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
===&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46975</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46975"/>
				<updated>2009-04-22T10:47:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46974</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46974"/>
				<updated>2009-04-22T10:46:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
---------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46973</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46973"/>
				<updated>2009-04-22T10:45:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46972</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:45:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
===&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46971</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:27:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46970</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:25:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{{TOC}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46969</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:19:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Benennung und Einteilung der Drehverfahren =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die verschiedenen Drehmaschinen Typen  =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Schneidstoffe und deren Kühlung =   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

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		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46968</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:04:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46966</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:03:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&lt;br /&gt;
==und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46965</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:03:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46964</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:02:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&lt;br /&gt;
== Benennung und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46963</id>
		<title>Drehtechnik</title>
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				<updated>2009-04-22T10:01:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===&lt;br /&gt;
== Benennung und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46962</id>
		<title>Drehtechnik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Drehtechnik&amp;diff=46962"/>
				<updated>2009-04-22T10:01:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drehtechnik ist ein anderer Begriff für Drehen.&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren wendet man in der Industriellen Fertigung an, wo hauptsächlich Metalle und Kunststoffe bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung und Einteilung der Drehverfahren ==&lt;br /&gt;
'''Benennung und Einteilung der Drehverfahren'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Drehen gibt es verschiedene Verfahren.&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
                           &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Form der erzeugten Werkstückfläche&lt;br /&gt;
* nach der Vorschubbewegung&lt;br /&gt;
* nach der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Form der erzeugten Werkstückfläche, welche nach der DIN- Norm aufgeführt ist, ist hierbei der wichtigste Bestandteil der Benennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese werden eingeteilt in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                                                                        &lt;br /&gt;
* Querplandrehen                                                                        &lt;br /&gt;
* Längsrunddrehen&lt;br /&gt;
* Formdrehen&lt;br /&gt;
* Profildrehen&lt;br /&gt;
* Schraubdrehen (Gewindedrehen)&lt;br /&gt;
* Einstechen, Abstechen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung.jpg|Stam Verlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unterscheidungsmerkmal der Vorschubbewegung werden hauptsächlich das Rund-, Plan- und Profildrehen unterschieden in:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Längsdrehen: Vorschubbewegung parallel zur Drehachse&lt;br /&gt;
* Querdrehen: Vorschubbewegung senkrecht zur Drehachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Einteilung und Benennung2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird weiter unterschieden bei der Lage der bearbeiteten Fläche am Werkstück ob die Aussenfläche oder Flächen innerhalb des Werkstückes bearbeitet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Aussendrehen &lt;br /&gt;
* Innendrehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die verschiedenen Drehmaschinen Typen ==&lt;br /&gt;
'''Die verschiedenen Drehmaschinen Typen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am häufigsten vorkommenden Drehmaschinen sind die Spitzen- oder Leit- und Zugspinel Drehmaschinen.&lt;br /&gt;
Es gibt aber noch mehrere Typen, wie z.B.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mechaniker-Drehbank (Drehstuhl) mit 50mm Ø und 300mm Länge oder weniger&lt;br /&gt;
* Produktions-Drehbank &lt;br /&gt;
* Fein-Drehbank&lt;br /&gt;
* Lang-Drehbank&lt;br /&gt;
* Block-Drehbank             }&lt;br /&gt;
* Oval-Drehbank              } mit besonderer Werkzeugsteuerung für unrunde Werkstücke&lt;br /&gt;
* Hinter-Drehbank            }&lt;br /&gt;
* Kopier- oder Nachform-Drehbank hierbei wird das Werkzeug durch Abtasten einer Schablone gesteuert&lt;br /&gt;
* Plan-,Kopf-,oder Front-Drehbank wird für kurze Werkstücke und überwiegender Bearbeitung an der Stirnseite verwendet&lt;br /&gt;
* Groß-Drehbank mit 1m Dreh-Ø und 10m oder mehr Drehlänge &lt;br /&gt;
* Karussell-Drehbank mit waagerechter Planscheibe&lt;br /&gt;
* Revolver-Drehbank          } meist&lt;br /&gt;
* Schrägbett-Drehmaschine    } CNC-Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Zyklen-Drehmaschine        } NC- Drehmaschinen&lt;br /&gt;
* Bearbeitungszentren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schneidstoffe und deren Kühlung ==&lt;br /&gt;
'''Schneidstoffe und deren Kühlung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den ganzen Bereich der Kunststoff- und Metallbearbeitung abdecken zu können werden sehr viele verschiedene Schneidstoffe und Werkzeuge benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Schneidstoffe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeugstahl                 hat eine hohe Biegefestigkeit und ist so zur Bearbeitung von zähen Werkstoffen geeignet.&lt;br /&gt;
* Schnellarbeitsstahl (HSS)     ist dem Schnellarbeitsstahl ähnlich, weist jedoch eine höhere Härte auf.&lt;br /&gt;
* Hartmetalle                   haben eine mittlere Biegefestigkeit und mittlere Härte, somit weisen sie einen hohen Anwendungsbereich auf.&lt;br /&gt;
* Cermets                       haben eine geringere Biegefestigkeit gegenüber Hartmetallen, haben jedoch eine höhere Härte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schruppen verwendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schneidkeramik                haben eine wiederum geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Bornitrid                     hat eine noch geringere Biegefestigkeit und eine noch höhere Härte&lt;br /&gt;
* Diamant                       ist der härteste aber auch sprödeste Werkstoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diese Schneidstoffe werden eher zum Schlichten verwendet)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beim Zerspanen hohe Temperaturen entstehen, müssen die Schneidstoffe mit Kühlschmierstoffen gekühlt werden. Dabei muss man beachten, dass man Hartmetall entweder ganz oder gar nicht kühlt, da es keine hohen Wechseltemperaturen verträgt und das Schneidkeramik garnicht gekühlt werden darf.&lt;br /&gt;
Da die Schnittgeschwindigkeit für die Wärmeentwicklung den entscheidenden Faktor darstellt, hat der Wunsch der Industrie nach immer weiteren Steigerung, die bisher bekannten Schneidstoffe an ihre Leistungsgrenzen gebracht. Nur mit neuen Bearbeitungsstrategien können noch wesentliche Steigerungen erzielt werden, wie es beispielsweise durch das Wärmeinduzierte Zerspanen geschiet. Eine weitere Möglichkeit das Zeitspanvolumen und auch die Oberflächengüte zu erhöhen, wird mit Werkstück- Werkstoffen umgesetzt, die auf Spanbarkeit optimiert wurden, wie Automatenstähle oder bleihaltige Aluminiumlegierungen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Drehmeißel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem gibt es noch viele Drehmeißel mit Wendeschneidplatten und viele verschiedene Formen von diesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Wendeschneidplattenbezeichnung.jpg]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Klemmhalterbezeichnung.jpg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46961</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46961"/>
				<updated>2009-04-22T09:55:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|300px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46960</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46960"/>
				<updated>2009-04-22T09:53:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|650px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46938</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46938"/>
				<updated>2009-04-22T06:16:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsverfahren.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Farbeindringsverfahren.jpg&amp;diff=46937</id>
		<title>Datei:Farbeindringsverfahren.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Datei:Farbeindringsverfahren.jpg&amp;diff=46937"/>
				<updated>2009-04-22T06:16:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46853</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46853"/>
				<updated>2009-04-21T19:48:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46850</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46850"/>
				<updated>2009-04-21T19:47:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H''&amp;lt;/u&amp;gt;'&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46844</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46844"/>
				<updated>2009-04-21T19:44:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfprinzip'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetesierungsmethoden'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Kenngrößen'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Feldstärke H''&amp;lt;/u&amp;gt;'&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Magnetische Flussdichte B'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Die Magnetisierungskurve'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Elektrischer Strom'''&amp;lt;/u&amp;gt;[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Gleichfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;lt;u&amp;gt;''Wechselfeldmagnetisierung''&amp;lt;/u&amp;gt; durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Prüfenmittel'''&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;/u&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46837</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46837"/>
				<updated>2009-04-21T19:41:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]   [[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46835</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46835"/>
				<updated>2009-04-21T19:39:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46832</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46832"/>
				<updated>2009-04-21T19:39:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46826</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46826"/>
				<updated>2009-04-21T19:37:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
(Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46822</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
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				<updated>2009-04-21T19:36:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich &lt;br /&gt;
von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium &lt;br /&gt;
(Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten &lt;br /&gt;
Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen &lt;br /&gt;
auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung &lt;br /&gt;
kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und &lt;br /&gt;
dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen &lt;br /&gt;
auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46819</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46819"/>
				<updated>2009-04-21T19:32:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px|right]] &lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46816</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46816"/>
				<updated>2009-04-21T19:28:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|200px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46813</id>
		<title>Zerstörungsfreie Prüfverfahren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Zerst%C3%B6rungsfreie_Pr%C3%BCfverfahren&amp;diff=46813"/>
				<updated>2009-04-21T19:26:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Melanie Grabau: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gebräuchlichsten Verfahren der Werkstoffprüfung führen zur Zerstörung des Werkstücks und erfordern in manchen Fällen besondere Prüfkörper.&lt;br /&gt;
Deshalb war schon frühzeitig das Streben nach einer Prüfmethodik ohne Zerstörung des Werkstückes oder seiner Oberflächen vorhanden. Es führte zu einer Vielzahl von zerstörungsfreien Werkstoffprüfungen, die es ermöglichen, die fertigen Bauteile zu untersuchen und alle Werkstücke in die Untersuchung einzubeziehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Frontbils neu.jpg|thunp|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
-------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;VS: (visuelle Sichtprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Bild:VT.jpg|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
Als Sichtprüfung bezeichnet man das Orten und Bewerten von oberflächenbezogenen Qualitätsmerkmalen wie Gestaltabweichungen, Oberflächenbeschaffenheit eines Produktes mit dem menschlichen Auge (Direkte Sichtprüfung ohne Hilfsmittel) oder unter Nutzung optischer Hilfsmittel (Direkte Sichtprüfung mit Hilfsmittel) z.B. Lupe, Mikroskop, Endoskop.&lt;br /&gt;
Die Sichtprüfung als zerstörungsfreies Prüfverfahren wird inder DIN EN 12018   &lt;br /&gt;
( Allgemeine Grundlagen der Sichtprüfung) genormt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Zustandskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Riss- und Korrosionskontrolle,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Kontrolle auf Verformung, Verunreinigung,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fehlerhafte oder unvollständige Montage, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Zusammenbau, Verbindungen, Gratbildung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Sichtkontrolle'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Sichtkontrolle.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
-----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Röntgenprüfung: (Röntgenprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen.gif|thunp|350px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Röntgenstrahlen entstehen in einer evakuierten Röhre mit Katode (Drahtwendel aus Wolfram) und Anode.&lt;br /&gt;
Eine angelegte Spannung setzt aus der hocherhitzten Katode Elektronen frei, die mit großer Geschwindigkeit auf die Anode auftreffen.&lt;br /&gt;
Beim Abbremsen auf die Anode wird 1% der Energie in Röntgenstrahlen umgewandelt, die aus einem Fenster der Röntgenröhre austreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Röntgen2.jpg|thunp|350px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Prüfprinzip'''&lt;br /&gt;
*Die Röntgenstrahlen erfahren durch das Material eine Schwächung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die ausgetretende Strahlung schwächt einen Film und Markiert durch Unterschiede in der Intensivität  die Fehlerstellung.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Anwendung bei allen Werkstoffen möglich, Elemente mit hoher Ordnungszahl (z.B. Pb) sind schwer durchstrahlbar&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*da durch Strahlenschutz möglich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rissprüfen an mehrlagigen Strukturen / verdeckten Bauteilen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Schweißnahtprüfung, Lötverbindungen, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Wassereinschlüsse in Wabenstrukturen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Fremdkörperkontrolle&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Röntgenprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Röntgen.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;UP: (Ultraschallprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ultraschall lassen sich Inhomogenitäten und Fehlstellen im gesamten Querschnittsbereich von Werkstücken aus schallleitfähigem Material aller Art auffinden. Ein mittels Koppelmedium (Gel, Wasser, Öl) aufgesetzter Prüfkopf emittiert respektive empfängt Ultraschall von 0,5 bis 25 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verfahren beruht auf der Wechselwirkung zwischen einem in den Prüfling eingebrachten Ultraschallimpuls und dessen Reflexion, Abschattung, Brechung oder Schwächung beim Auftreffen auf Grenzflächen und Ungänzen bzw. die Oberfläche eines anderen Werkstoffes. Diese Beeinflussung kann in Impuls-Echo-Technik, Durchstrahlungstechnik oder Resonanztechnik gemessen werden und dient dem Nachweis von Ungänzen und Fehlern nach Lage, Form und Größe. Laufzeitmessungen ermöglichen auch die Bestimmung von Wanddicken und von Werkstoffkennwerten.&amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ultraschall2.jpg|thunp|350px]]       [[Bild:Ultraschall.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Schmiedeteilkontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dickenmessung an Turbinenschaufeln, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Rissprüfung an Oberflächen,&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Korrosionskontrolle, &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Lötverbindungen an Schmiedeteile&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Ulrtaschallprüfung'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Untraschall.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;FP: (Farbeindringprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Eindringprüfung (auch als Kapillar-, Saug- oder Penetrierverfahren bezeichnet) ist ein Verfahren zum visuellen Nachweis von Materialtrennungen in der Oberfläche eines nichtporösen Werkstückes oder Produktes, wie Poren, Risse, Bindefehler, Überlappungen und Falten. Aufgrund der Kapillarwirkung dringt eine auf die gereinigte Oberfläche des Prüfobjektes aufgebrachte Flüssigkeit in offene Fehlstellen ein. Nach wiederholter Reinigung der Prüfoberfläche wird diese eingedrungene Flüssigkeit durch ein Entwicklungsmedium als Kontrasthintergrund zur Anzeige gebracht. Durch Verwendung floreszierender Flüssigkeiten in Kombination mit UV-Licht lässt sich der Kontrast einer Anzeige deutlich verstärken.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Farbeindringsv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Anwendungsbeispiele'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Rissprüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von überwiegend unmagnetischen  Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Turbinenschaufel&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Laufscheiben&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Geräteteile&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Felgen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile des Farbeindringsverfahren'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Farbeindringv.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
------------------&lt;br /&gt;
=== &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;MPP: (Magnetpulverprüfung)&amp;lt;/span&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Magnetpulververfahren beruht auf der Tatsache, dass zunächst, mit Hilfe verschiedener Techniken, ein magnetisches Feld in den ferromagnitischen Prüfgegenstand (ferritische Stähle) eingebracht wird.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld1.jpg|thunp|600px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetesierungsmethoden&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach EN 9934-1'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magnetische Kenngrößen&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Feldstärke H.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Magnetische Feldstärke H&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetische Flussdichte B&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Flissdichte B.jpg|thunp|350px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Die Magnetisierungskurve'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Magnetisierungskurve beschreibt den Zusammenhang von B und H, der bei ferromagnetischen Stoffen nicht nur von der magnetischen Feldstärke, sondern auch von der Temperatur abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*B zu gering: dann bekommt man keine Anzeige&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*B zu groß: dann entsteht durch die Oberfläche ein Störungsuntergrund, Querschnittsübergänge.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetische Kennkrößen.jpg|thunp|400px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Elektrischer Strom'''[[Bild:Gleich-wechselstrom.gif.jpg|thunp|400px|right]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ''Gleichfeldmagnetisierung'' verteilt sich das Feld nach dem Gesetz des magnetischen Strömungsfeldes im Bauteil. Bei einer abgesetzten Welle (Abb. 2) ist z.B bei gleichem Fluss die Flussdichte B an der Oberfläche umgekehrt proportional zu den Querschnitten; d.h. die Flussdichten verhalten sich wie die Kehrwerte der Quadrate der Radien. Außerdem entsteht ein mit a bezeichneter, nicht ausreichender magnetischer Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei ''Wechselfeldmagnetisierung'' durchfließt das Feld wegen der Stromverdrängung&lt;br /&gt;
nur die ca.2mm dicke Oberflächenschicht.&lt;br /&gt;
Die Flussdichten verhalten sich auch hier wie die Kehrwerte der Radien, d.h. bei Wechselfeld ist der Unterschied von B an den Oberflächen der beiden Querschnitte A1 und A2 geringer als bei Gleichstrom. Auch in diesem Fall ist die unabgerundete Kante a nicht ausreichend magnetisiert. Allgemein kann man sagen: Bei Wechselstrom wird die Oberfläche von komplizierte geformten Bauteilen besser durchflutet als bei der Gleichfeldmagnetisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;'''Durchführung mit einer Impulse-Maschine'''&amp;lt;/u&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:erste-Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Pole werden am Gusskörper befestigt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück wird vom Strom durchflossen, Elektrisches Feld wird aufgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Die Feldstärke sollte zwischen 20 [A/cm2]bis 65 [A/cm2] liegen, ggf. mit der entsprechenden Prüfsonde nachmessen und Polabstand verringern / vergrößern&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Werkstück mit Suspension(*) besprüht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld2.jpg|thunp|300px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**In der Suspension sind kleine Metallteile enthalten. An Stellen, an denen sich der magnetische Kennwert – die relative Permeabilität – das Werkstoffes deutlich ändert, z.B. an Rissen, treten Feldlinien an der Oberfläche auf, die bei der Magnetpulverprüfung mit Prüfmitteln angezeigt und damit nachgewiesen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Farbliche Markierungen als Kennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Pole werden wieder neu angeordnet&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Polanordnung.jpg|thunp|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Bei Neuanordnung der Pole ist stets darauf zu achten, dass keine Flächen ausgelassen werden.''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Oberfläche wird mit einer Schrubbscheibe bearbeitet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Durch das Bearbeiten mit einer Polyfanscheibe würde zuviel  Wärme ins Werkstück gelangen  und die *Gefahr entstehen das die Risse im Werkstück wandern.&lt;br /&gt;
*Zwischen den Bearbeitungsvorgängen muss der weitere Verlauf der Anzeigen immer wieder mit dem Joch-Magneten geprüft werden.Wenn keine Anzeigen vorhanden sind,werden die behandelten Stellen zum Schweißen gegeben, bzw. vom Meister freigegeben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Durch das Reparaturschweißen wird Material erneut aufgetragen,maschinell bearbeitet und anschließen neu geprüft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Schweißnaht.jpg|thunp|350px]]&lt;br /&gt;
*Auf Scheinanzeigen achten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Prüfenmittel''' &lt;br /&gt;
[[Bild:Magnetfeld3.jpg|thunp|250px]]  [[Bild:PT_Fehler.jpg|thunp|250px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Prüfen erfolgt mit eine UV-Lampe womit die Kennlinien sichtbar gemacht werde&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anwendungsbeispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lokale Prüfung vor Ort&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Routinekontrolle von magnetisierbaren Bauteilen wie:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
**Fahrwerkteile&lt;br /&gt;
**Getriebeteile&lt;br /&gt;
**Bilzen&lt;br /&gt;
**Triebwerkswellen&lt;br /&gt;
**Gehäuse&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vor- und Nachteile der Magnetpulverprüfung'''&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Vorteil-Magnetpulver.jpg|thunp|600px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Melanie Grabau</name></author>	</entry>

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